Wer in Baden-Württemberg die Fischerprüfung ablegt, muss Fischarten nach Bild erkennen, Schonzeiten und Mindestmaße kennen und wissen, wo sie vorkommen. Dieser Überblick liefert zu jeder Art Zeichnung, Foto, Regeln aus der Landesfischereiverordnung und Gewässer im Land.

Aufgenommen sind 37 Fisch- und Krebsarten: die, die in Prüfung und am Wasser eine Rolle spielen, dazu seltene und bedrohte.

Schonzeiten und Mindestmaße stammen aus § 1 der Landesfischereiverordnung (LFischVO), Stand Februar 2026. Wir haben den Text über das Portal umwelt-online geprüft, weil die amtliche Seite nur mit JavaScript lesbar ist.1 Maßgeblich ist immer die amtliche Fassung.

Der Rote-Liste-Status stammt aus der Roten Liste Baden-Württembergs von 2025.2

Alle Fischarten in Baden-Württemberg auf einen Blick

Die Tabelle fasst die Regeln der Landesfischereiverordnung zusammen. Der Pächter eines Gewässers darf strengere Regeln festlegen, etwa höhere Mindestmaße, und für den Bodensee gelten eigene Bestimmungen (siehe unten).

Einige Regeln gelten nur in bestimmten Flussgebieten wie Rhein oder Donau, das steht beim Eintrag.

ArtGewässertypSchonzeitMindestmaß
HechtSeen, Flüsse, Altwasser15.2. bis 15.5.50 cm
ZanderSeen, Flüsse, Stauseen1.4. bis 15.5.45 cm
FlussbarschSeen, Flüsse, Teichekeinekeines
Welsgroße Flüsse, Seen, Baggerseenkeinekeines
Rapfengroße Flüsse, Staustufen1.3. bis 31.5.40 cm
Quappe (Trüsche, Rutte)Seen, Flüsse1.11. bis 28.2.30 cm
AalFlüsse, Seen, Kanäle15.9. bis 1.3.50 cm
KarpfenTeiche, Seen, langsame Flüssekeine35 cm
SchleieWeiher, Seen, Altwasser15.5. bis 30.6.25 cm
Brachse (Brassen)Seen, Flüssekeinekeines
Rotauge (Plötze)Seen, Flüsse, Teichekeinekeines
RotfederWeiher, Seen, Altwasserkeinekeines
Döbel (Aitel)Flüsse, Bächekeinekeines
Aland (Nerfling, Orfe)Flüsse, Altwasser, Seen1.4. bis 31.5.25 cm
BarbeFlüsse mit Kiesgrund1.5. bis 15.6.40 cm
NaseFlüsse mit Kiesgrund15.3. bis 31.5.35 cm
HaselBäche, kleinere Flüssekeinekeines
GiebelTeiche, Altwasser, Baggerseenkeinekeines
GründlingBäche, Flüsse, Seenkeinekeines
Ukelei (Laube)Seen, Flüssekeinekeines
KaulbarschFlüsse, Seenkeinekeines
ElritzeGebirgsbäche, klare Seenkeinekeines
BachforelleBäche, kleine Flüsse1.10. bis 28.2.25 cm
RegenbogenforelleTeiche, Seen, Flüsse1.10. bis 28.2.keines
Seeforellegroße Seen und ihre Zuflüsse1.10. bis 28.2.50 cm
Äschekühle Flüsse1.2. bis 30.4.30 cm
Huchen (Donaulachs)große, kühle Donauzuflüsse1.2. bis 31.5.70 cm
BachsaiblingBäche, Forellenteiche1.10. bis 28.2.keines
Seesaiblingtiefe Alpenseen1.10. bis 28.2.25 cm
Renke (Felchen, Maräne)tiefe Seen15.10. bis 10.1.30 cm
EdelkrebsBäche, WeiherWeibchen 1.10. bis 10.7., Männchen 1.10. bis 31.12.12 cm
Karauschesiehe untennicht in § 1keines
Bitterlingsiehe untennicht in § 1keines
Schlammpeitzgersiehe untennicht in § 1keines
Groppe (Mühlkoppe)siehe untennicht in § 1keines
Zährtesiehe untennicht in § 1keines
Meerforellesiehe untennicht in § 1keines
Atlantischer Lachssiehe untennicht in § 1keines

Fotos stammen von Wikimedia Commons, Urheber und Lizenz stehen jeweils unter dem Bild. Mehr zum Erlaubnisschein findest du in unserem Artikel Angelkarte Baden-Württemberg.

Raubfische

Wer Raubfische erkennt, hat in der Prüfung viele Punkte sicher: Sie haben ein weites Maul mit Zähnen und stehen meist an der Spitze der Nahrungskette.

Hecht
Foto: HalbsHännile, CC BY-SA 4.0

Hecht

Esox lucius · Seen, Flüsse, Altwasser

Schonzeit
15.2. bis 15.5.
Mindestmaß
50 cm
Hinweis
im Main 1.2. bis 30.4.
Größe
meist 50 bis 100 cm, selten über 120 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der Körper ist lang gestreckt, das Maul läuft wie ein Entenschnabel flach aus und trägt viele spitze Zähne. Die Rückenflosse sitzt weit hinten, direkt über der Afterflosse. Die Flanken sind grünlich mit hellen, unregelmäßigen Flecken. Er lauert als Standräuber in verkrauteten Uferzonen, im Schilf und an versunkenem Holz. In Baden-Württemberg lebt er in Bodensee, Neckar, Rhein und Donau sowie in Baggerseen und Altrheinarmen.

Zander
Foto: unbekannt, gemeinfrei

Zander

Sander lucioperca · Seen, Flüsse, Stauseen

Schonzeit
1.4. bis 15.5.
Mindestmaß
45 cm
Hinweis
im Main 1.2. bis 30.4. bei 50 cm
Größe
meist 40 bis 80 cm, selten über 100 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Wie der Barsch hat der Zander zwei getrennte Rückenflossen, die vordere trägt Stachelstrahlen. Der Körper ist schlank, die Augen wirken glasig, im Maul sitzen deutliche Fangzähne. Die Zeichnung aus dunklen Querbinden ist blasser als beim Barsch, Flossen ohne Rot. Er bevorzugt trübes, nährstoffreiches Wasser, tiefere Seen und langsam fließende Flüsse mit Staustufen. In Baden-Württemberg kommt er in Neckar, Rhein, Donau und Main sowie im Bodensee vor.

Flussbarsch
Foto: GerardM, CC BY-SA 3.0

Flussbarsch

Perca fluviatilis · Seen, Flüsse, Teiche

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 15 bis 35 cm, selten über 45 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Zwei Rückenflossen, die vordere mit harten Stachelstrahlen und einem schwarzen Fleck am Ende. Auf den grünlichen Flanken stehen fünf bis neun dunkle Querbinden, Bauch-, After- und Schwanzflosse leuchten rötlich. Junge Barsche leben im Schwarm, große Tiere jagen einzeln an Kanten, Schilfgürteln und Stegen. In Baden-Württemberg ist er in fast allen Seen und Flüssen zu finden, besonders im Bodensee, wo er als Kretzer bekannt ist.

Wels
Foto: HalbsHännile, CC BY-SA 4.0

Wels

Silurus glanis · große Flüsse, Seen, Baggerseen

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 100 bis 200 cm, in Ausnahmen über 250 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der Wels ist der größte heimische Süßwasserfisch. Der schuppenlose, schleimige Körper läuft in einen seitlich flachen Schwanz aus, die Afterflosse ist extrem lang, die Rückenflosse winzig. Das breite Maul trägt sechs Barteln: zwei lange am Oberkiefer und vier kurze am Unterkiefer. Er hält sich tagsüber in tiefen Kolken und unter Unterständen auf und jagt nachts. In Baden-Württemberg lebt er in Rhein, Neckar, Donau und deren Altarmen, dazu in Baggerseen.

Rapfen
Foto: Karelj, gemeinfrei

Rapfen

Leuciscus aspius · große Flüsse, Staustufen

Schonzeit
1.3. bis 31.5.
Mindestmaß
40 cm
Hinweis
gilt nur in der Donau und ihrem Gewässersystem
Größe
meist 40 bis 70 cm, selten über 90 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Datenlage unzureichend

Der Rapfen ist der einzige heimische Weißfisch, der sich räuberisch ernährt. Das Maul ist weit gespalten und reicht bis unter das Auge, der Unterkiefer hat vorn einen Höcker. Der Körper ist langgestreckt und silbrig, die Bauch- und Afterflosse sind rötlich. Er jagt im Freiwasser großer Flüsse Ukelei und andere Kleinfische, oft mit sichtbaren Schlägen an der Oberfläche. In Baden-Württemberg findest du ihn in der Donau und ihren Zuflüssen.

Quappe
Foto: Jeolme, CC BY-SA 4.0

Quappe (Trüsche, Rutte)

Lota lota · Seen, Flüsse

Schonzeit
1.11. bis 28.2.
Mindestmaß
30 cm
Hinweis
am Bodensee Trüsche genannt
Größe
meist 30 bis 60 cm, selten über 80 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
vom Aussterben bedroht

Die Quappe ist der einzige Süßwasserdorsch. Sie hat zwei Rückenflossen (die erste kurz, die zweite lang), eine einzelne Bartel am Kinn und einen marmorierten, schleimigen Körper. Die Schwanzflosse ist abgerundet. Sie lebt versteckt unter Steinen und Wurzeln, ist nachtaktiv und laicht als Kaltwasserfisch im Winter. In Baden-Württemberg kommt sie noch im Bodensee (dort Trüsche), im Hochrhein und in einzelnen kalten Flüssen vor. Sie wurde zuletzt von "stark gefährdet" auf "vom Aussterben bedroht" hochgestuft.2

Aal
Foto: GerardM, CC BY-SA 3.0

Aal

Anguilla anguilla · Flüsse, Seen, Kanäle

Schonzeit
15.9. bis 1.3.
Mindestmaß
50 cm
Hinweis
gilt nur im Rhein und seinem Gewässersystem
Größe
Weibchen meist 50 bis 100 cm, Männchen kleiner
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
stark gefährdet

Der Körper ist schlangenförmig, Rücken-, Schwanz- und Afterflosse gehen als ein durchgehender Saum ineinander über. Die Schuppen sind winzig und in die schleimige Haut eingebettet. Es gibt nur Brustflossen, keine Bauchflossen. Der Aal wandert zum Laichen ins Meer (Sargassosee) und kehrt als Glasaal zurück. Er versteckt sich tagsüber in Höhlen und Spalten. In Baden-Württemberg lebt er im Rheinsystem mit Neckar, im Bodensee und in der Donau, meist aus Besatz.

Friedfische und Kleinfische

Zu den Karpfenartigen gehören die meisten heimischen Arten. Entscheidend für die Bestimmung sind Maulstellung, Barteln, Flossenansatz und Form der Afterflosse.

Karpfen
Foto: USFWS, gemeinfrei

Karpfen

Cyprinus carpio · Teiche, Seen, langsame Flüsse

Schonzeit
keine
Mindestmaß
35 cm
Größe
meist 40 bis 70 cm, Zuchtfische bis über 100 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet (Wild- und Zuchtkarpfen gemeinsam bewertet)

Am Maul stehen vier Barteln (zwei Paare). Die lange Rückenflosse hat einen gesägten Hartstrahl. Wildkarpfen sind lang gestreckt, Zuchtformen hochrückig und je nach Beschuppung als Schuppen-, Spiegel- oder Lederkarpfen bekannt. Er lebt am Grund und wühlt nach Insektenlarven, Muscheln und Pflanzen. Wild vermehrt er sich nur in warmen, flachen Gewässern. In Baden-Württemberg ist er ein klassischer Fisch der Baggerseen, Altrheinarme und Teiche.

Schleie
Foto: Karelj, gemeinfrei

Schleie

Tinca tinca · Weiher, Seen, Altwasser

Schonzeit
15.5. bis 30.6.
Mindestmaß
25 cm
Größe
meist 25 bis 45 cm, selten über 60 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Vorwarnliste

Der Körper ist gedrungen, olivgrün und mit sehr kleinen Schuppen unter dickem Schleim bedeckt. Alle Flossen sind abgerundet, an jedem Maulwinkel sitzt ein kurzer Bartfaden. Die Augen sind klein und rötlich. Sie steht gern in verkrauteten, schlammigen Stillwasserbereichen und ist bei kaltem Wasser kaum aktiv. In Baden-Württemberg steht sie in Altrheinarmen, Baggerseen und verkrauteten Buchten des Bodensees.

Brachse
Foto: Микова Наталия, gemeinfrei

Brachse (Brassen)

Abramis brama · Seen, Flüsse

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 30 bis 50 cm, selten über 70 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der Körper ist hochrückig und seitlich stark abgeflacht, die Afterflosse mit 24 bis 30 Strahlen lang. Das Maul ist unterständig und kann rüsselartig vorgestreckt werden. Die Färbung ist silbrig bis bronzefarben, die Flossen sind grau. Brachsen ziehen im Schwarm über weichem Grund und sind typisch für nährstoffreiche Seen und die Brachsenregion der Flüsse. In Baden-Württemberg lebt sie in Rhein, Neckar, Bodensee und in Baggerseen.

Rotauge
Foto: Ullrich Mühlhoff, CC BY-SA 3.0

Rotauge (Plötze)

Rutilus rutilus · Seen, Flüsse, Teiche

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 15 bis 30 cm, selten über 40 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Das Rotauge ist silbrig, die Iris leuchtet rot bis orange, Bauch- und Afterflosse sind blassrot. Die Rückenflosse beginnt über dem Ansatz der Bauchflossen, das Maul ist endständig. Verwechslungsgefahr besteht mit der Rotfeder. Es lebt fast überall, in Seen und Flüssen, und ist oft der häufigste Fisch am Gewässer. In Baden-Württemberg ist es in nahezu jedem Gewässer zu finden, auch im Bodensee.

Rotfeder
Foto: George Chernilevsky, gemeinfrei

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus · Weiher, Seen, Altwasser

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 15 bis 30 cm, selten über 40 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Vorwarnliste

Der Körper ist hochrückig, golden schimmernd, alle Flossen sind blutrot. Das Maul ist oberständig, die Rückenflosse beginnt hinter dem Ansatz der Bauchflossen. Zwischen Bauch- und Afterflosse verläuft ein Kiel mit Schuppen. So unterscheidest du sie vom Rotauge. Sie steht dicht unter der Oberfläche in verkrauteten, warmen, ruhigen Gewässern. In Baden-Württemberg steht sie in Altrheinarmen, Weihern und Baggerseen und ist inzwischen auf der Vorwarnliste.

Döbel
Foto: Karelj, gemeinfrei

Döbel (Aitel)

Squalius cephalus · Flüsse, Bäche

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Hinweis
in Süddeutschland auch Aitel genannt
Größe
meist 30 bis 50 cm, selten über 60 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der Körper ist kräftig und walzenförmig, der Kopf groß mit breitem, endständigem Maul. Die großen Schuppen haben dunkle Ränder, die Afterflosse ist nach außen gerundet (beim Aland nach innen gebogen). Er steht in kleinen Rudeln an Unterständen und in Strömungskanten, vom Bach bis zum großen Fluss. In Baden-Württemberg ist er in Neckar, Kocher, Jagst, Rhein und Donau häufig.

Aland
Foto: Viridiflavus, CC BY-SA 3.0

Aland (Nerfling, Orfe)

Leuciscus idus · Flüsse, Altwasser, Seen

Schonzeit
1.4. bis 31.5.
Mindestmaß
25 cm
Hinweis
auch Nerfling genannt
Größe
meist 30 bis 50 cm, selten über 70 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
stark gefährdet

Der Körper ist hochrückiger als beim Döbel, das Maul kleiner. Der Rand der Afterflosse ist nach innen gebogen, Bauch- und Afterflosse sind rötlich. Die Zierform "Goldorfe" stammt von dieser Art. Er lebt in strömungsberuhigten Flussabschnitten, Altarmen und Seen und laicht im Frühjahr an Wasserpflanzen. In Baden-Württemberg kommt er in Rhein, Neckar und Donau vor und gilt als stark gefährdet.

Barbe
Foto: Linie29, CC BY-SA 3.0

Barbe

Barbus barbus · Flüsse mit Kiesgrund

Schonzeit
1.5. bis 15.6.
Mindestmaß
40 cm
Größe
meist 40 bis 60 cm, selten über 80 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
gefährdet

Der gestreckte Körper hat ein unterständiges Maul mit dicken Lippen und vier Barteln. Die Rückenflosse trägt einen gesägten Hartstrahl. Die Färbung ist bräunlich-olivgrün, die Bauchseite hell. Als Leitfisch der Barbenregion steht sie auf kiesigen, schnell strömenden Abschnitten und laicht dort im Frühsommer. In Baden-Württemberg ist sie Leitfisch der Barbenregion von Rhein, Neckar, Kocher und Jagst.

Nase
Foto: André Karwath aka Aka, CC BY-SA 2.5

Nase

Chondrostoma nasus · Flüsse mit Kiesgrund

Schonzeit
15.3. bis 31.5.
Mindestmaß
35 cm
Größe
meist 30 bis 40 cm, selten über 50 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
stark gefährdet

Die Schnauze springt nasenartig vor, das unterständige Maul ist quer gespalten mit einer scharfen Hornleiste. Der Körper ist silbrig-grau, Bauch-, After- und Schwanzflosse sind rötlich. Die Bauchhöhle ist innen schwarz. Sie raspelt Algenrasen von Steinen und zieht im Frühjahr in Schwärmen zu den Laichplätzen auf Kies. In Baden-Württemberg lebt sie in Neckar, Rhein, Kocher und Jagst, ihre Bestände gehen aber zurück.

Hasel
Foto: Alexander Suvorov, gemeinfrei

Hasel

Leuciscus leuciscus · Bäche, kleinere Flüsse

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 15 bis 25 cm, selten über 30 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der Hasel ist schlank und silbrig, mit einem kleinen, endständigen Maul und gelblich-weißen Flossen. Der Rand der Afterflosse ist leicht nach innen gebogen. Er lebt im Schwarm in sauerstoffreichen, klaren Fließgewässern, oft in der Äschen- und Barbenregion. In Baden-Württemberg ist er in kiesigen Bächen und Flüssen des Neckar-, Rhein- und Donaugebiets zu Hause.

Giebel
Foto: KDS444, CC BY-SA 3.0

Giebel

Carassius gibelio · Teiche, Altwasser, Baggerseen

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 15 bis 30 cm, selten über 40 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
nicht heimisch (eingewandert, gilt in Baden-Württemberg als gebietsfremd)

Der Giebel sieht der Karausche ähnlich, hat aber einen schlankeren Körper, einen eher silbrigen Glanz und eine leicht nach innen gebogene Rückenflosse. Barteln fehlen wie bei der Karausche. Er ist anspruchslos, übersteht Sauerstoffmangel und besiedelt Teiche, Altwasser und Baggerseen. Er gilt in Mitteleuropa als eingeschleppt. In Baden-Württemberg findest du ihn in Baggerseen, Altrheinarmen und Weihern.

Gründling
Foto: Lorenz Seebauer, CC BY-SA 4.0

Gründling

Gobio gobio · Bäche, Flüsse, Seen

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 8 bis 15 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Der kleine, walzenförmige Bodenfisch hat ein unterständiges Maul mit zwei kurzen Barteln an den Maulwinkeln. Entlang der Flanke verläuft eine Reihe dunkler Flecken. Er lebt in Gruppen auf sandigem und kiesigem Grund und ist ein wichtiger Futterfisch für Raubfische. In Baden-Württemberg besiedelt er viele Bäche und Flüsse. In der Donau lebt der ähnliche Stromgründling, der als gebietsfremd gilt.

Ukelei
Foto: Peter van der Sluijs, CC BY-SA 3.0

Ukelei (Laube)

Alburnus alburnus · Seen, Flüsse

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Hinweis
auch Laube genannt
Größe
meist 10 bis 15 cm, selten über 20 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Die Ukelei ist schlank, silbrig, mit oberständigem Maul und langer Afterflosse (16 bis 20 Strahlen). Der Rücken ist grünlich, der Bauch hell. Sie bildet Schwärme dicht unter der Oberfläche und schnappt nach Anflug und Plankton. In Baden-Württemberg ist sie im Bodensee, im Neckar und in Baggerseen zahlreich.

Kaulbarsch
Foto: Tiit Hunt, CC BY-SA 3.0

Kaulbarsch

Gymnocephalus cernua · Flüsse, Seen

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 10 bis 15 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
ungefährdet

Ein kleiner Barschartiger mit einer einteiligen, langen Rückenflosse, die vorn Stachel- und hinten Weichstrahlen trägt. Der Körper ist olivbraun gefleckt, der Kopf hat deutliche Schleimgruben. Er lebt am Grund über Sand und Kies und ist ein typischer Beifang beim Grundangeln. In Baden-Württemberg ist er in der Donau heimisch, im Bodensee gilt er regional als gebietsfremd.

Elritze
Foto: Pmau, CC BY-SA 4.0

Elritze

Phoxinus phoxinus · Gebirgsbäche, klare Seen

Schonzeit
keine
Mindestmaß
keines
Größe
meist 6 bis 10 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Vorwarnliste

Ein winziger, torpedoförmiger Schwarmfisch mit dunklem Längsband, olivbraunem Rücken und sehr kleinen Schuppen. Zur Laichzeit färben sich die Männchen am Bauch rot und tragen Laichausschlag. Sie lebt in klaren, kühlen Bächen und Seen mit Kies und ist ein Zeiger für saubere Gewässer. In Baden-Württemberg lebt sie in Bächen des Schwarzwalds, der Schwäbischen Alb und des Allgäus.

Forellen, Saiblinge, Äsche, Huchen und Renken

Alle Lachsartigen tragen zwischen Rücken- und Schwanzflosse eine kleine Fettflosse ohne Strahlen. Das ist das wichtigste Merkmal.

Bachforelle
Foto: Duane Raver (USFWS), Zeichnung, gemeinfrei

Bachforelle

Salmo trutta fario · Bäche, kleine Flüsse

Schonzeit
1.10. bis 28.2.
Mindestmaß
25 cm
Hinweis
im Hochrhein 35 cm, in Fließgewässern oberhalb 800 m über NN 20 cm
Größe
meist 25 bis 40 cm, selten über 60 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
gefährdet

Typisch sind die Fettflosse und die rotgetüpfelten Flanken: Rote Punkte mit hellem Hof und schwarze Punkte auf braun-goldenem Grund. Das Maul reicht bis hinter das Auge. Die Schwanzflosse ist kaum eingebuchtet. Sie steht in kühlem, sauerstoffreichem Wasser an Unterständen, im Bach wie im Oberlauf großer Flüsse. In Baden-Württemberg ist sie in vielen Schwarzwaldbächen, in Kocher, Jagst und Donauzuflüssen zu Hause. Seit 2025 gilt sie als gefährdet, weil heiße Sommer ihre Bäche belasten.2

Regenbogenforelle
Foto: Liquid Art, CC BY-SA 4.0

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss · Teiche, Seen, Flüsse

Schonzeit
1.10. bis 28.2.
Mindestmaß
keines
Größe
meist 30 bis 50 cm, selten über 70 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
nicht heimisch (eingeführt, etabliert, nicht invasiv)

Die aus Nordamerika stammende Art hat ein breites, rötliches Längsband und viele kleine schwarze Punkte, auch auf der Schwanzflosse und dem Rücken. Rote Punkte fehlen. Auch sie trägt eine Fettflosse. Sie wird in Teichanlagen gezüchtet und für den Angelbesatz in Seen und Forellenteichen genutzt. In freier Natur vermehrt sie sich in Mitteleuropa nur selten. In Baden-Württemberg stammt sie aus Teichwirtschaften, vor allem im Schwarzwald und auf der Alb.

Seeforelle

Salmo trutta lacustris · große Seen und ihre Zuflüsse

Schonzeit
1.10. bis 28.2.
Mindestmaß
50 cm
Hinweis
am Bodensee-Obersee gelten 60 cm
Größe
meist 50 bis 80 cm, selten über 100 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
stark gefährdet

Die Seeforelle ist die große, silbrige Seeform der Bachforelle. Die Flanken tragen vor allem schwarze, X-förmige Punkte, rote Punkte treten zurück. Auch sie hat eine Fettflosse. Sie lebt im Freiwasser großer Seen und steigt zum Laichen in kiesige Zuflüsse auf. Querbauwerke ohne Fischtreppe sperren ihr den Weg. In Baden-Württemberg steigt sie aus dem Bodensee in Zuflüsse wie den Alpenrhein auf, im Hochrhein kommt sie ebenfalls vor.

Äsche
Foto: Zsoldos Márton, CC BY-SA 3.0

Äsche

Thymallus thymallus · kühle Flüsse

Schonzeit
1.2. bis 30.4.
Mindestmaß
30 cm
Größe
meist 30 bis 45 cm, selten über 55 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
stark gefährdet

Das Markenzeichen ist die große, segelartige Rückenflosse mit violetten Flecken. Das Maul ist klein, der Körper silbrig-grau mit leichtem Violett-Schimmer, die Schuppen sind klein. Auch die Äsche hat eine Fettflosse. Sie ist Leitfisch der Äschenregion, steht im klaren, schnell strömenden Wasser und reagiert empfindlich auf Wärme und Fressfeinde. In Baden-Württemberg lebt sie in Hochrhein, Wutach, Kocher, Jagst und Donau. Sie ist zuletzt von "gefährdet" auf "stark gefährdet" hochgestuft worden, weil der Kormoran sie stark bejagt.2

Huchen
Foto: Liquid Art, CC BY-SA 4.0

Huchen (Donaulachs)

Hucho hucho · große, kühle Donauzuflüsse

Schonzeit
1.2. bis 31.5.
Mindestmaß
70 cm
Hinweis
gilt nur in der Donau und ihrem Gewässersystem
Größe
meist 80 bis 120 cm, selten über 150 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
vom Aussterben bedroht

Der Huchen ist der größte Lachsartige im Donaugebiet, torpedoförmig mit flachem Kopf und breitem Maul. Der Rücken ist kupferbraun bis grau, die Flossen sind rötlich, kleine schwarze Punkte stehen auf Rücken und Kopf. Er hat eine Fettflosse. Er lebt in kühlen, schnell fließenden Flüssen mit Kiesbänken und laicht schon im März und April. In Baden-Württemberg kommt er nur in der Donau und ihren Zuflüssen vor und ist vom Aussterben bedroht.

Bachsaibling
Foto: Zach Matthews, CC BY-SA 3.0

Bachsaibling

Salvelinus fontinalis · Bäche, Forellenteiche

Schonzeit
1.10. bis 28.2.
Mindestmaß
keines
Größe
meist 20 bis 30 cm, selten über 40 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
nicht heimisch (eingeführt, etabliert, nicht invasiv)

Der Bachsaibling stammt aus Nordamerika. Auf dem dunklen Rücken stehen helle Wurmlinien, auf den Flanken rote Punkte mit blauem Hof. Bauch-, Brust- und Afterflosse haben weiße Vorderränder. Die Fettflosse ist vorhanden. Er wird als Besatzfisch in kalten Bächen und Teichen gehalten und pflanzt sich in freier Wildbahn nur selten fort. In Baden-Württemberg lebt er in einzelnen kalten Schwarzwaldbächen und in Forellenteichen.

Seesaibling
Foto: Bjoertvedt, CC BY-SA 3.0

Seesaibling

Salvelinus umbla · tiefe Alpenseen

Schonzeit
1.10. bis 28.2.
Mindestmaß
25 cm
Größe
meist 25 bis 40 cm, selten über 60 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Datenlage unzureichend

Der Seesaibling hat einen dunklen Rücken, helle Flecken und einen oft orangeroten Bauch. Bauch- und Afterflosse haben weiße Vorderränder. Die Schuppen sind sehr klein, die Fettflosse ist vorhanden. Er lebt in kalten, tiefen, sauerstoffreichen Seen und laicht im Herbst und Winter auf Kies. In Baden-Württemberg kommt er im Bodensee und im Schluchsee vor. Im Bodensee gibt es zusätzlich den Tiefseesaibling.2

Renke
Foto: Apple2000, CC BY 3.0

Renke (Felchen, Maräne)

Coregonus spp. · tiefe Seen

Schonzeit
15.10. bis 10.1.
Mindestmaß
30 cm
Hinweis
in der Verordnung als Felchen geführt; am Bodensee gelten eigene Regeln
Größe
meist 25 bis 40 cm, selten über 50 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
Blaufelchen, Gangfisch und Sandfelchen: Vorwarnliste

Renken sind silbrige Freiwasserfische mit großen Schuppen, kleinem Maul und einer Fettflosse. Die Arten im Bodensee (Blaufelchen, Gangfisch, Sandfelchen) lassen sich nur an der Zahl der Kiemenreusenzähne sicher bestimmen. Sie leben im Freiwasser tiefer, kalter Seen, fressen Plankton und laichen im Winter. In Baden-Württemberg heißen sie Felchen. Im Bodensee leben Blaufelchen, Gangfisch und Sandfelchen, auch im Schluchsee und Titisee finden sich Felchen.

Der Edelkrebs

Der Edelkrebs ist kein Fisch, steht aber im Fischereirecht und in der Fischerprüfung gleichberechtigt neben den Fischarten.

Edelkrebs
Foto: Dragon187, CC BY-SA 3.0

Edelkrebs

Astacus astacus · Bäche, Weiher

Schonzeit
Weibchen 1.10. bis 10.7., Männchen 1.10. bis 31.12.
Mindestmaß
12 cm
Größe
meist 10 bis 16 cm, selten bis 20 cm
Rote Liste Baden-Württemberg 2025
vom Aussterben bedroht

Der Panzer ist braun bis olivgrün, die Scheren sind außen glatt und unten rot. Hinter der Nackenfurche liegt nur ein Paar Leisten. Der Steinkrebs ist deutlich kleiner, der amerikanische Signalkrebs hat einen weißen Fleck am Scherengelenk. Er braucht sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit Höhlen im Ufer. Die Krebspest, die vom Signalkrebs übertragen wird, hat die Bestände fast ausgelöscht. In Baden-Württemberg gibt es nur noch wenige Restbestände. Die Art ist vom Aussterben bedroht.2

Ganzjährig geschützte und seltene Arten

Diese Arten stehen nicht in der Schonzeitliste des § 1 LFischVO, sind aber stark bedroht oder verschollen. Ein Fang ist praktisch ausgeschlossen, in der Prüfung sollst du sie erkennen.

Wo genau sie geschützt sind, regeln das Naturschutzrecht und die Gewässerbewirtschafter. Weitere sehr seltene Arten der Roten Liste sind Frauennerfling, Kilch, Schrätzer, Atlantischer Stör, Zingel, Maifisch und Streber.2

  • Karausche (Carassius carassius): Rote Liste: vom Aussterben bedroht. Der hochrückige, goldbraune Fisch ohne Barteln verschwindet, weil kleine Teiche verlanden und der Giebel ihn verdrängt.
  • Bitterling (Rhodeus amarus): Rote Liste: gefährdet. Der kleine Fisch legt seine Eier in Teich- und Flussmuscheln ab. Er braucht deshalb gesunde Muschelbestände.
  • Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis): Rote Liste: vom Aussterben bedroht. Er ist aalähnlich, hat zehn Barteln und lebt im Schlamm kleiner Gräben und Altwasser.
  • Groppe (Mühlkoppe) (Cottus gobio): Rote Liste: Vorwarnliste. Der kleine Grundfisch mit breitem Kopf lebt unter Steinen in kalten, sauberen Bächen.
  • Zährte (Vimba vimba): Rote Liste: ausgestorben oder verschollen. Sie ähnelt der Nase, hat aber ein unterständiges Maul mit Nase-ähnlicher Schnauze und früher in Rhein und Donau gelebt.
  • Meerforelle (Salmo trutta trutta): Rote Liste: vom Aussterben bedroht. Die Wanderform der Forelle steigt aus der Nordsee im Rhein auf, Funde sind sehr selten.
  • Atlantischer Lachs (Salmo salar): Rote Liste: vom Aussterben bedroht. Im Rheinsystem laufen Wiederansiedlungsprojekte, einzelne Rückkehrer wurden in Rhein und Nebenflüssen nachgewiesen.

Bodensee: eigene Regeln

Am Bodensee gelten nicht die Zahlen der Tabelle, sondern die Bestimmungen der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF), die Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und die Schweiz gemeinsam beschließen.

Im Obersee gelten beim Zander eine Schonzeit vom 1. April bis 31. Mai und ein Mindestmaß von 40 Zentimetern, bei der Seeforelle 60 Zentimeter. Felchen sind dort derzeit ganzjährig geschont, ab 2027 soll der Felchenfang wieder erlaubt sein.34

Die aktuelle Bestimmung für Angelfischer gibt es bei ForstBW, vor dem Angeln solltest du sie lesen.

Häufige Fragen

Wie viele Fischarten gibt es in Baden-Württemberg?

Die Rote Liste von 2025 bewertet 54 heimische Arten und Flusskrebse, die Zahl hängt von der Zählweise ab. Für Prüfung und Angeln sind rund 30 Arten wichtig, die du in diesem Artikel findest.2

Welche Schonzeit hat der Hecht in Baden-Württemberg?

Vom 15. Februar bis 15. Mai, bei einem Mindestmaß von 50 Zentimetern. Im Main gilt eine abweichende Regel vom 1. Februar bis 30. April.1

Wie unterscheide ich Rotauge und Rotfeder?

Beim Rotauge beginnt die Rückenflosse über den Bauchflossen, das Maul ist endständig, die Iris leuchtet rot. Bei der Rotfeder sitzt die Rückenflosse weiter hinten, das Maul ist oberständig, und alle Flossen sind blutrot.

Welcher Fisch gilt in Baden-Württemberg als vom Aussterben bedroht?

Dazu zählen unter anderem Huchen, Quappe, Karausche, Edelkrebs, Schlammpeitzger und Lachs.2

Gelten am Bodensee dieselben Regeln?

Nein, am Bodensee gelten die Beschlüsse der IBKF, die teils deutlich abweichen, zum Beispiel bei Zander und Felchen.3

Quellen

  1. Landesfischereiverordnung Baden-Württemberg, § 1 (Stand 10.02.2026, umwelt-online) (umwelt-online.de)
  2. Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg: Biodiversitätsbroschüre der Fischereiforschungsstelle mit Roter Liste (2025) (mlr.baden-wuerttemberg.de)
  3. ForstBW: Bestimmung über die Ausübung der Angelfischerei am Bodensee (September 2025) (webshop.forstbw.de)
  4. Stuttgarter Zeitung: Nach drei Jahren Schonzeit, Felchenfang am Bodensee ab 2027 wieder erlaubt (stuttgarter-zeitung.de)